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Schweiz

In der Schweiz hat Weinbau eine lange Tradition, die bis zu den Römern zurückgeht. Heute hat Schweizer Wein nur noch wenig internationale Bedeutung. 15.000 ha Rebfläche sorgen für einen Anteil von 0,2% an der weltweiten Weinherstellung. Lediglich 1% des Weins wird exportiert, den Rest trinken die Schweizer lieber selbst. Dies macht den Schweizer Wein auch zu einer internationalen Seltenheit.

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Schweiz

In der Schweiz hat Weinbau eine lange Tradition, die bis zu den Römern zurückgeht. Heute hat Schweizer Wein nur noch wenig internationale Bedeutung. 15.000 ha Rebfläche sorgen für einen Anteil von 0,2% an der weltweiten Weinherstellung. Lediglich 1% des Weins wird exportiert, den Rest trinken die Schweizer lieber selbst. Dies macht den Schweizer Wein auch zu einer internationalen Seltenheit. Die größte der sechs Schweizer Weinbauregionen ist der Kanton Wallis mit über 5.000 ha Rebflächen, gefolgt vom Kanton Waadt mit 4.000 ha. Die deutschsprachige Ostschweiz (Kantone Zürich, Schaffhausen, Graubünden und Aargau) belegt mit ca. 2.500 ha Platz drei. Der Kanton Genf (Platz 4) umfasst über 1.200 ha, gefolgt vom italienischsprachigen Tessin mit etwas mehr als 1.000 ha. Das kleinste Weinanbaugebiet liegt im Drei-Seen-Land (Bielersee, Neuenburgersee und Murtensee), wo die Rebstöcke auf knapp 1.000 Hektar Rebfläche wachsen. In der Regel sind Schweizer Weine trocken. Egal ob Weißwein aus der Schweiz oder auch Rotwein. Außerdem ist das Anreichern erlaubt. Süße Weine werden mit „mi-flétri“ oder „flétri“ gekennzeichnet, in der deutschsprachigen Schweiz steht meist Spätlese oder Grains Nobles auf dem Etikett. Schweizer Weinflaschen weisen häufig andere Größen und Abfüllmengen auf.

Das Klassifizierungssystem der Schweiz

Der Kanton Genf führte 1988 als erstes feste Regeln für die Etikettierung ein. 1990 verabschiedete die Schweiz ein landesweites Klassifizierungssystem, das sich an das französische Siegel AOC (Appellation d’Origine Contrôlée) anlehnt. So spannend wie die angebauten Rebsorten, sind auch die Qualitätsattribute für das Terroir. Sie werden auf kantonaler, kommunaler oder regionaler Ebene bestimmt. Das Schweizer System besteht aus drei Stufen. Stufe 1 trägt auf dem Etikett die Bezeichnung AOC in Verbindung mit der Herkunft. Zugelassen sind außerdem Bezeichnungen wie Auslese, Spätlese, Beerenauslese, Trockenbeerenauslese und Eiswein, aber auch spezifische Schweizer Wein-Bezeichnungen wie Beerliwein, Fletri, Œil de perdrix, Strohwein, Süßdruck, Sternliwein und Vin de Glaciers. Unter die Kategorie 2 fallen Landweine, die vergleichbar sind mit den französischen Vin de Pays. Die Kategorie 3 umfasst Tafelweine, deren Trauben aus der Schweiz stammen müssen.

Die berühmten Weingüter der Schweiz

Empfehlungen für den Kanton Wallis (Valais) sind Cave Gérald Besse, Cave René Favre et Fils, Provins Valais, Rouvinez Vins und Simon Maye & Fils. Im Kanton Waadt erwarten Weinliebhaber Cave de la Côte, Hammel, Maison Bolle, Obrist, Schenk und der Erzeugerverband Clos, Domaines et Châteaux. Im Katon Genf (Genève) sollte man auf Weine folgender Hersteller achten: Jean-Michel Novelle, Domaines des Charmes, Dugerdil, La Cave de Genève, Les Hutins, Domaine des Balisiers und Stéphane Gros. In der deutschsprachigen Ostschweiz findet man wiederum Weine von Gantenbein, Fromm, Irene Grünenfelder (Graubünden / Grisons), Ladolt, Schwarzenbach, Weingut Schipf (Zürich) sowie Baumann, Bad Osterfingen und WeinStamm (Schaffhausen). Im Tessin (Ticino) haben Agriloro, Luigi Zanini und Chiodi Ascona und viele weitere ihre Weinbaugebiete. Schließlich bauen in der Weinregion Neuenburg (Neuchâtel) Château d'Auvernier, Mauler & Cie Souaillon sowie Chantal Ritter und Jaques Tatasciore ihre Reben an.