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Immich-Batterieberg

Das Weingut Immich-Batterieberg verfügt nicht nur über einen außergewöhnlichen Namen, sondern auch über eine lange Geschichte. Erstmals erwähnt wurde die Kellerei bereits im Jahr 908 n. Chr. und gehört damit zu den ältesten Weingütern der Mosel. Bewirtschaftet wurde es zwischen 1425 und 1989 von der Familie Immich, die damit zu den ältesten Winzerfamilien der Weinbauregion gehört. Danach war es zwei Jahrzehnte still um das Weingut, es verfiel in einen regelrechten Dornröschenschlaf. 2009 erwachte die Kellerei Immich-Batterieberg zu neuem Leben und produziert seitdem 1 A-Rieslinge unter Führung von Gernot Kollmann und seinem Team. Hier setzt man auf einzigartige Riesling-Weine, die sich stark am Konzept des Naturweins orientieren. Seit dem Neustart 2009 erhält das Weingut Immich-Batterieberg regelmäßig Bestnoten renommierter Wein-Journalisten.
Der Betrieb Immich-Batterieberg umfasst 7,5 Hektar Rebfläche und liegt direkt am Moselufer in der Ortsgemeinde Enkirch (Rheinland-Pfalz), knapp 60 km südwestlich von Koblenz. Weiter im Südwesten befindet sich in etwa 12 km Entfernung Bernkastel-Kues - Weinfreunden bekannt als Gründungsort der einflussreichen Winzervereinigung Bernkasteler Ring. Die Reben stehen auf vier Parzellen, der Batterieberg ist die wohl bekannteste Lage des Weinguts. Zwischen 1841 und 1845 entstand der Batterieberg durch den gezielten Einsatz unzähliger Sprengbatterien. Dies gab den Terrassen ihren Namen und dem Weinbau an der Mosel eine einzigartige, von Menschenhand geformte Kulturlandschaft. Die perfekte Hangneigung und ideale Sonnenausrichtung machen die Rebflächen zu einer Spitzen-Steillage. Die Folgen sind allerdings erschwerte Arbeitsbedingungen, wie Klettern und ausschließlich manuelle Bewirtschaftung, was sich durchaus im Preis einer Flasche widerspiegeln kann.

Die Großparzelle erstreckt sich über einige Kilometer aus rotem Quarzit und Schieferbruchsteinen sowie grauem und blauem Devonschiefer. Bereits 1868 wurden die Steillagen mit der „preussischen Lagenklassifizierung“ kategorisiert. Die Klassifizierung basierte auf der napoleonischen „classification des vines“ und entsprach zu damaligen Zeit der Bestnote für Parzellen. Neben der Lage Batterieberg sind der Ellergrub, der Zeppwingert und der eisenhaltige Steffensberg von Bedeutung. Ellergrub und Zeppwingert liegen am sogenannten Starkenburger Hang zwischen Trarbach und Enkirch in besonders quarzitreichen Schieferformationen. Der Steffensberg befindet sich wiederum in reiner Südlage hinter dem Enkircher Ortskern.
Exzellente Lagen sind die eine Seite der Medaille – die andere sind jene zwei Männer hinter dem Spitzen-Riesling: Gernot Kollmann und Karl Höhlein. Kollmann ging beim Weingut Dr. Loosen in Bernkastel in die Winzerlehre, studierte später Weinbetriebswirtschaft in Heilbronn und war tätig im Fürstlich Castell’schen Domänenamt sowie den Bischöflichen Weingütern in Trier und Van Volxem an der Saar. Seit 2009 ist Kollmann Kellermeister und Betriebsleiter des Weinguts Immich-Batterieberg. Viele der bewirtschafteten Reben sind wurzelecht und haben als Wein ein trockenes, bisweilen wild-ungeschminktes Profil und sind nicht für den schnellen Konsum gedacht. Ein Spitzenprodukt also, das sich vollkommen ungekünstelt gibt.
Karl Höhlein ist wiederum gelernter Werkzeugmacher mit musischen Ambitionen und kam aus dem thüringischen Zella-Mehlis an die Mosel. Er verfügt über umfangreiche gastronomische Erfahrungen, zugleich bewirtschaftet er mit Hingabe und Know-How die steilen Lagen des Weinguts Immich-Batterieberg. Kollmann und Höhlein sind zudem beide im Verkauf tätig.
Fulminante Rieslingweine sind seit 2009 das Markenzeichen des Weinkellers. Man setzt hierbei auf Spontangärung mit Wildhefen – heraus kommen eigenständige und charaktervolle Weine mit hefige Noten sowie Spuren von Salzigkeit. Der Ausbau erfolgt sowohl im Holzfass als auch in Edelstahl, die Weine verfügen über ein langes Reifepotential und bei den Spitzenweinen auch gewisses Reifebedürfnis. Die Weine sind frei von Zusätzen: keine Reinzuchthefen, keine Enzyme, keine Eiweißstabilisatoren, keine Klärhilfen, keine Chaptalisation, keine Entsäuerung – Riesling pur. Die Rieslinge von Immich-Batterieberg erzählen somit jedes Jahr aufs Neue eine Geschichte von Blüten, Hitze, Frost, Regen, Ernte und den Entscheidungen des Winzer-Teams
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RegionMosel
Inhaberowner
Webadressewww.batterieberg.com
Rebflächen7,5 Hektar
AnbauEnkircher Batterieberg, Enkircher Ellergrub, Enkircher Steffensberg, Enkircher Zeppwingert