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'Vingt Mois' Riesling Brut 2014

Reichsrat von Buhl

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Was passiert, wenn der ehemalige Chef de Caves von Bollinger einen Vintage-Riesling-Brut 20 Monate auf der Hefe reifen lässt? Ein kleines Sekt-Wunder!

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Wine in Black-Bewertung: 93 Punkte

Es war einer der größten Coups in der so reichen Geschichte des historischen Weinguts Reichsrat von Buhl: die Verpflichtung von Mathieu Kauffmann, kein Geringerer als der ehemalige Chef de Caves des famosen Champagner-Hauses Bollinger. Würde man einen Spieler-Transfer in der Bundesliga als Vergleich heranziehen, dann wäre das wohl so, als engagierte Bayern München Lionel Messi... Doch zurück zu Kauffmann, der gebürtige El­säs­ser prägte den Stil bei Bollinger für eine gute Dekade, doch er wollte unbedingt mit Riesling arbeiten. Und schon sein erster Wurf gelang so prächtig, dass Wein-Experte Manfred Klimek in der Welt begeistert schrieb: "Es ist der erste deutsche Rieslingsekt, der ohne Zweifel mit wertvollen Markenchampagnern mithalten kann."

Nun ist es uns wieder gelungen, eine exklusive, streng limitierte Edition dieses Riesling-Sekts, sagen wir mal eine extended version, aus den kundigen Händen von Mathieu Kauffmann zu ergattern. Diese lag satte 20 Monate auf der Hefe, und gehört zu den besten Riesling-Sekten, die das Jahr 2014 hervorbrachten. Chapeau, Monsieur Kauffmann!

Die 2014er Edition des Vingt Mois funkelt in einem leuchtenden Gelb, dass es nur so eine Freude ist. Das feinperlige, lebendige Mousseux schlängelt sich in zarten Säulen am Glas empor. Wieder überrascht ein vielgestaltiges Bouquet, das mit Pfirsich, Limetten und Mirabellen schon den Riesling erkennbar macht, doch würde man die Noten nach Mandeln, Brioche und Hefegebäck eher einem Champagner zuordnen. Am Gaumen löst das Mousseux sein optisches Versprechen ein, so viel Finesse findet man selten bei einem Riesling Brut, der zudem mit rassiger Textur, überragender Frische, einnehmender Frucht und saliner Mineralität keine Zweifel an seiner großen Klasse aufkommen lässt. Der Nachhall vereint nochmals alle guten Tugenden, des derzeit wohl überzeugendsten Riesling-Sekts aus deutschen Landen.

Der ungewöhnliche Name Vingt Mois, kurz 20MO, ist dann doch eine Reminiszenz an die Grande Nation. Warum auch nicht, einen so französischen Riesling-Sekt hat bis dato in der Pfalz auch noch nicht gegeben! Ein Aperitif par excellence.

Internationale Pressestimmen

"So macht man den besten Rieslingsekt Deutschlands" - Die Welt

"Mathieu Kauffmann machte Bollinger in den letzten zwölf Jahren zu dem, was die Marke heute ist. Er kreierte Champagner, die vor allem anspruchsvolle Weintrinker jubeln lassen, Weine mit viel Geschmack, sanfter Perlage und gepflegter Eleganz. Doch Kauffmann war mit Bollinger durch. Das sprach sich bis in die Pfalz herum. Achim Niederberger und Richard Grosche fackelten nicht lange und das Angebot war schnell gestellt. Einen Instinktönologen, wie geschaffen für Schaumwein, der als Elsässer noch dazu Deutsch spricht? "So einen, das wussten wir", sagt Geschäftsführer Grosche, "kriegt man kein zweites Mal in die Pfalz." - Manfred Klimek

Gault&Millau über die Guts-Edition 2013 des Riesling-Sekts

"Ein Meilenstein: brillante Klarheit im Aroma, ein Duft von reifen Äpfeln, Birnen und Aprikosen, dazu eine cremig-weiche Brioche-Note, die wir bei Spitzen-Champagnern so schätzen; zartestes, feinstes Säurefinale. Vor allem aber: kein Hauch Bitternis oder bissiger Säure, mit denen uns leider die meisten Riesling-Sekte in die Arme von Burgunder Cuvées treiben. Im Allgemeinen trauen wir uns zu, die Qualität von Champagnern einem Preisniveau zuzuordnen. Diesen würden wir – Herkunft Champagne vorausgesetzt und nur auf die Qualität geachtet – zwischen 40 und 50 Euro schätzen!” - Jürgen Mathäß

4,5 Sterne für das Weingut Eichelmann 2015 Deutschlands Weine

"Weltklasse-Erzeuger. (…) Seit 2009 ist der Betrieb bio-zertifiziert. Die Weine und Sekte waren das ganze letzte Jahrzehnt von zuverlässiger, sehr guter Qualität. In den letzten Jahren aber zeigten sie Größe, die Großen Gewächse vor allem, heute zählt das Gut zur Spitze in Deutschland."

3 rote Trauben Gault&Millau WeinGuide Deutschland 2015 für das Weingut

"Sehr guter Betrieb, verdient in seiner Klasse besondere Aufmerksamkeit. (…) Besitzerin Jana Niederberger hat mit Richard Grosche als Geschäftsführer und Mathieu Kauffmann als Kellermeister zwei fähige Köpfe installiert, die dem Betrieb ein griffiges Konzept verschrieben haben: klare Kante zeigen! Das zeigt sich in klirrenden, knochentrockenen Rieslingen mit eindeutiger Säure, die jedoch hervorragend integriert ist. Alle Weine haben Individualität und Charakter, der Restzucker liegt oft unter einem Gramm. Dass dennoch enorm viel Geschmack bleibt, ist den hohen Extraktwerten zu verdanken. Hier etabliert sich gerade ein neuer Weinstil, den man in der Pfalz bislang so nicht kannte. Das ist ambitioniert, mutig und sehr gekonnt."

Google Map of  Weingut Reichsrat von Buhl GmbH

Weingut

Seit über 150 Jahren gehört Reichsrat von Buhl zu der ersten Riege Deutscher Weingüter. Beheimatet ist von Buhl in Deidesheim, im Herzen der Pfalz. Das Haus wurde aus einer Erbteilung des Jordan´schen Weingutes 1849 von Franz-Peter Buhl gegründet. In kurzer Zeit erlangte der damals junge Erzeuger sowohl deutschlandweit als auch international Renommee. Von Beginn an zeichnete sich von Buhl durch die Bewirtschaftung bester Riesling-Lagen aus. So befand sich damals schon die 29ha große Lage Forster Ungeheuer in Besitz des Weinguts. Heute führt von Buhl diese Tradition fort. Das VDP-Gründungsmitglied verfügt über 62 Hektar auf den renommiertesten Weinlagen der Mittelhaardt (Große Lagen: Pechstein, Jesuitengarten, Freundstück, Kirchenstück, Ungeheuer, Reiterpfad), angebaut wird neben Riesling (88 %), Spätburgunder (8 %) und übrige Sorten (4 %). Der gute Ruf des Weinguts reichte gar in den fernen Orient, von 1989 bis 2013 wurde Reichsrat von Buhl an die japanische Familie Tokuaka verpachtet. Es folgten umfassende Renovierungen im Keller und Weinberg. Seitdem stellte der Erzeuger auf naturnahe und nachhaltige Herstellung um, es werden keine Hilfsmittelchen bei Rebstock und Trauben verwendet. Dann übernahm die Familie Niederberger das Traditionshaus, 2013 stellte Eignerin Nadja Niederberger den neuen Geschäftsführer Richard Grosche und neuen Kellermeister Mathieu Kaufmann (Ex-Chef du Cave beim Champagnerhaus Bollinger) ein.

Vinifikation

Der Reichsrat von Buhl Vingt Mois Riesling Brut 2014 wurde aus 100 % Riesling vinifiziert, der ab dem 8. September 2014 per Hand gelesen wurde. Danach enstand die sogenannte Cuvée, das sind die ersten 50 % des Pressens, die dann zum Sektgrundwein verarbeitet wurden. Es gab keine malolaktische Gärung. Zur Flaschengärung wurde der Wein im Januar 2015 abgefüllt und erst im Oktober 2016, nach 20 Monaten (französisch: Vingt Mois) Hefelager degorgiert. Es wurden nur 2.800 Flaschen erzeugt.

Fact Sheet

  • Weintyp:
    Sekt
  • Rebsorte(n):
    Riesling
  • Nettofüllmenge (in Liter):
    0,75
  • Region:
    Pfalz
  • Trinktemperatur:
    6-8 °C
  • Alkoholgehalt:
    12,5 %
  • Passt zu:
    Hors ­d'œu­v­re, asiatischer Küche
  • Reifepotenzial:
    bis 2020
  • Ausbau:
    Méthode traditionnelle
  • Geschmack:
    Brut
  • gesetzliche Angaben:
    enthält Sulfite
  • Weingut:
    Reichsrat von Buhl
  • Wein-Stil:
    komplex, frisch
  • Artikelnummer:
    12064
  • Erzeugeradresse:
    Weingut Reichsrat von Buhl GmbH
    67146 Deidesheim
    Germany