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'Vingt Mois' Riesling Brut 2016
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'Vingt Mois' Riesling Brut 2016

Reichsrat von Buhl

Riesling

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Was passiert, wenn der ehemalige Chef de Caves von Bollinger einen Vintage-Riesling-Brut 20 Monate auf der Hefe reifen lässt? Ein kleines Sekt-Wunder!

Awards

Wine in Black-Bewertung: 93 P

Es war einer der größten Coups in der so reichen Geschichte des historischen Weinguts Reichsrat von Buhl: die Verpflichtung von Mathieu Kauffmann, kein Geringerer als der ehemalige Chef de Caves des famosen Champagner-Hauses Bollinger. Würde man einen Spieler-Transfer in der Bundesliga als Vergleich heranziehen, dann wäre das wohl so, als engagierte Bayern München Lionel Messi ... Doch zurück zu Kauffmann, der gebürtige El­säs­ser prägte den Stil bei Bollinger für eine gute Dekade, doch er wollte unbedingt mit Riesling arbeiten. Und schon sein erster Wurf gelang so prächtig, dass Wein-Experte Manfred Klimek in der Welt begeistert schrieb: "Es ist der erste deutsche Rieslingsekt, der ohne Zweifel mit wertvollen Markenchampagnern mithalten kann."

Nun ist es uns ein viertes Mal gelungen, eine exklusive, streng limitierte Edition dieses Riesling-Sekts, sagen wir mal eine Extended Version, aus den kundigen Händen von Mathieu Kauffmann zu ergattern. Diese lag satte 20 Monate auf der Hefe und gehört zu den besten Riesling-Sekten, die das vielversprechende Jahr 2016 hervorbrachte. Chapeau, Monsieur Kauffmann!

Tasting Note

Die 2016er-Edition des 'Vingt Mois' funkelt in einem leuchtenden Gelb, dass es nur so eine Freude ist. Das feinperlige, lebendige Mousseux schlängelt sich in zarten Säulen am Glas empor. Wieder überrascht ein vielgestaltiges Bouquet, das mit Pfirsich, Limetten und Mirabellen schon den Riesling erkennbar macht, doch würde man die Noten nach Mandeln, Brioche und Hefegebäck eher einem Champagner zuordnen. Am Gaumen löst das Mousseux sein optisches Versprechen ein, so viel Finesse findet man selten bei einem Riesling Brut, der zudem mit rassiger Textur, überragender Frische, einnehmender Frucht und saliner Mineralität keine Zweifel an seiner großen Klasse aufkommen lässt. Der Nachhall vereint nochmals alle guten Tugenden des derzeit wohl überzeugendsten Riesling-Sekts aus deutschen Landen.

Passt zu

Der ungewöhnliche Name 'Vingt Mois', kurz 20MO, ist dann doch eine Reminiszenz an die Grande Nation. Warum auch nicht, einen so französischen Riesling-Sekt hat es bis dato in der Pfalz auch noch nicht gegeben! Ein Aperitif par excellence.

Bewertungen und Pressestimmen

Falstaff Winzer des Jahres 2019: Mathieu Kauffmann

"Der gebürtige Elsässer Mathieu Kauffmann war lange Jahre Chef de cave beim legendären Champagnerhaus Bollinger, ehe ihn der Pfälzer Unternehmer Achim Niederberger für das Weingut Reichsrat von Buhl gewinnen konnte. Seit Kauffmanns erstem Jahrgang 2013 sorgen seine Weine und Sekte in der Fachwelt für Gesprächsstoff. Dabei merkt man, wie der nachdenkliche und bescheidene Önologe von Jahr zu Jahr besser Tritt fasst. Erwartete man sich anfangs von ihm vor allem erstklassigen Sekt - so werden seine stillen Rieslinge inzwischen in der Fachwelt ebenso hoch gehandelt."

5 Sterne (5/5) Falstaff Weinguide 2019

"Die neuen Weine zeigen, dass selbst der Riesling nur Vehikel zum Ausdruck des Terroirs ist, wenn dieses Größe besitzt wie in den besten Lagen Forsts und Deidesheims. Viel Genuss voraus!"

4,5 Sterne (4,5 /5) für das Weingut Eichelmann 2019 Deutschlands Weine

"Seit das neue Team am Ruder ist erfolgte auch ein Stilwandel, hin zu konsequent durchgegorenen Weinen, auch die Sekte, die schon seit gut 20 Jahren von zuverlässiger, sehr guter Qualität waren, gewinnen mit jedem neuen Jahrgang mehr an Profil."

4 Trauben Gault&Millau WeinGuide Deutschland 2019 für das Weingut

"Kauffmann war lange Jahre Kellermeister im Champagnerhaus Bollinger. Ungemein cremige Schaumweine sind das Resultat. Dieser Stil kommt nach dem ersten (positiven) Schock in der deutschen Sektszene allerdings so gut an, dass man Mathieu Kauffmann längst einen Verdienstorden für diesen überfälligen Impuls anheften sollte."

4 Sterne (4 /5) für das Weingut Vinum Weinguide Deutschland 2019

"Deutsche Spitze. Weingut mit internationalem Renommee. Die Rieslinge von Buhl sind geprägt von absoluter Trockenheit, auch die Großen Gewächse versuchen erst gar nicht, einen auf kumpelhafte Fruchtsaftigkeit zu machen."

Frankfurter Allgemeine Zeitung über Mathieu Kauffmann

"Alles, was er dort (bei Bollinger) gelernt und perfektioniert hat, kommt nun dem Hause Buhl zugute. Kauffmann ist ein detailversessener Qualitätsfanatiker, der sich aus der Champagne die beste Degorgiermaschine besorgt hat und nur die hochwertigsten Kronkorken für die Flaschengärung verwendet, bei denen er den Austausch von Kohlendioxid und Sauerstoff aufs Zehntel Milligramm genau messen kann. Er hat mit verschiedenen Fässern experimentiert und sich dann für Tonneaux und Doppelstücke aus Spessart-Eiche entschieden, weil sie seine Gewächse am besten harmonisieren. Er bewirtschaftet seine Weinberge biodynamisch, lässt die Trauben in Frieden natürlich reifen, erntet sie vergleichsweise früh, weil für ihn Finesse viel wichtiger ist als Fruchtbombenwucht, presst sie mit größter Vorsicht, damit die Kerne nicht verletzt und die Grundweine nicht bitter werden, und verzichtet entgegen der herrschenden Lehrmeinung fast völlig auf Schwefel zur Stabilisierung. 'Schwefel tötet die Gewächse, denn er würgt die tausend Prozesse ab, die von der Hefe in Gang gesetzt werden und dem Wein erst seine Seele geben', sagt Kauffmann, der auch von Schönung wenig hält, nur einmal filtert und ansonsten im Keller das 'kontrollierte Nichtstun' zu seinem Lebensmotto erhoben hat." - Jakob Strobel y Serra

Weingut

Seit über 150 Jahren gehört Reichsrat von Buhl zur ersten Riege der deutschen Weingüter. In kurzer Zeit erlangte der damals junge Erzeuger Franz-Peter Buhl sowohl deutschlandweit als auch international Renommee. Im Jahr 2013 ging erneut ein Raunen durch die Weinpresse. Denn Mathieu Kauffmann, der ehemalige Chef de Caves des famosen Champagnerhauses Bollinger, stieg bei von Buhl als Winzer ein und wurde bereits 2019 'Winzer des Jahres'.

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Vinifikation

Der Reichsrat von Buhl 'Vingt Mois' Riesling Brut 2016 wurde aus 100 % Riesling vinifiziert, der ab dem 8. September 2016 per Hand gelesen wurde. Danach entstand die sogenannte Cuvée, das sind die ersten 50 % des Pressens, die dann zum Sektgrundwein verarbeitet wurden. Es gab keine malolaktische Gärung. Zur Flaschengärung wurde der Wein im Januar 2017 abgefüllt und erst im Oktober 2018, nach 20 Monaten (französisch: vingt mois) Hefelager degorgiert. Es wurden nur 2.800 Flaschen erzeugt.

Fact Sheet

  • Weintyp:
    Sekt
  • Rebsorte(n):
    Riesling
  • Nettofüllmenge (in Liter):
    0,75
  • Region:
    Pfalz
  • Weingut:
    Reichsrat von Buhl
  • Trinktemperatur:
    6-8 °C
  • Alkoholgehalt:
    12,5 % vol.
  • Passt zu:
    Aperitif, asiatischer Küche
  • Reifepotenzial:
    bis 2022
  • Ausbau:
    Méthode traditionnelle
  • Geschmack:
    Brut
  • Wein-Stil:
    komplex, frisch
  • gesetzliche Angaben:
    enthält Sulfite
  • Artikelnummer:
    13690
  • Erzeugeradresse:
    Weingut Reichsrat von Buhl GmbH
    67146 Deidesheim
    Germany

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