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Sangiovese

Sangiovese ist eine sehr alte Weinrebe. Bereits die Etrusker sollen sie vor 2.500 Jahren kultiviert und vinifiziert haben. Der Name der Sangiovese-Traube stammt aus dem Spätlateinischen und ist abgeleitet von "Sanguis Giove", was so viel wie "Blut Jupiters" bedeutet. Vermutlich stammt die Rebe aus der Toskana, wo sie als natürliche Kreuzung zwischen der Ciliegiolo und der Calabrese di Montenuovo entstanden ist

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Sangiovese
Typ
Rotwein (16)
Land
Italien (16)
Region
Toskana (13) Umbrien (2) Apulien (1)
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Sangiovese
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Sangiovese

Etrusker & Sangiovese

Sangiovese ist eine sehr alte Weinrebe für Rotwein. Bereits die Etrusker sollen sie vor 2.500 Jahren kultiviert und vinifiziert haben. Der Name der Sangiovese-Traube stammt aus dem Spätlateinischen und ist abgeleitet von "Sanguis Giove", was so viel wie "Blut Jupiters" bedeutet. Vermutlich stammt die Rebe aus der Toskana, wo sie als natürliche Kreuzung zwischen der Ciliegiolo und der Calabrese di Montenuovo entstanden ist.

Im Laufe der Jahrhunderte entstanden zahlreiche lokale und regionale Spielarten der Rebsorte. Diese Entwicklung spiegelt sich in den vielen verschiedenen Namen wider, die zum Teil bis heute für Sangiovese verwendet werden.

Die wichtigsten Spielarten von Sangiovese:

  • Brunello (in der Anbauzone um Montalcino)
  • Prugnolo Gentile (in der Anbauzone um Montepulciano)
  • Morellino (in der Anbauzone um Scansano)
  • Niellucio (auf Korsika)

Sangiovese: Anbau Italien und Welt

Die Sangiovese-Traube gilt heute als Edelrebsorte von internationalem Rang und als zweitbeste rote Rebsorte Italiens. Von der Quantität her ist Sangiovese sogar die bedeutendste rote Sorte Italiens, denn sie ist mit knapp 100.000 Hektar Rebfläche die am häufigsten angebaute dunkle Traube in diesem Land.

Neben der Toskana wird Sangiovese auch in anderen italienischen Regionen, wie der Emilia-Romagna und in Umbrien angebaut. Große Anpflanzungen findet man auch in Frankreich, besser gesagt auf Korsika. Italienische Auswanderer nahmen nicht nur ihre Kultur mit in die neue Welt, sie nahmen auch Setzlinge ihrer Lieblingsweinreben mit. So gelangte der Sangiovese nach Übersee, nach Argentinien, Australien und in die USA, wo er vor allem in Kalifornien kultiviert wird. In Israel wird der Sangiovese auch auf den Golanhöhen im Grenzgebiet zu Syrien angebaut.

Sangiovese auf einen Blick:

  • Anbau
    • Klima: Sangiovese bevorzugt warmes, trockenes Klima.
    • Böden: Die Rebe gedeiht auf mageren, kalkhaltigen Bodentypen besonders gut.
  • Sangiovese - Duft und Geschmack
    • Geschmack: Sangiovese ist fruchtig, weinsäurebetont, mittelschwer, mit mäßig ausgeprägten Tanninen
    • Aromen: Kirsche, Pflaume, Erdbeere, Blaubeere, Orangenschale, Veilchen, Zimt, Gewürze, Kräuter; bei Barrique-Ausbau von Sangiovese auch Vanille, Eiche, Tabak, Rauch, Toast, Teer
  • Varianten in der Weinbereitung
    • Sangiovese wird sowohl im großen Holzfass als auch im Barrique ausgebaut
    • Sangiovese wird sowohl reinsortig als auch im Verschnitt ausgebaut
  • Verschnittpartner von Sangiovese
    • Traditionelle Wein-Typen (vor allem im Chianti): Sangiovese wird mit den roten Sorten Canaiolo und Mammolo sowie die weißen Sorten Malvasia und Trebbiano verschnitten
    • Modernere Wein-Typen: Sangiovese wird mit Cabernet Sauvignon, Merlot, Syrah und Montepulciano verschnitten

Anbau von Sangiovese

Sangiovese ist eine Rebsorte, welche die unterschiedlichen Terroirs, auf denen sie wächst, in hohem Maße an die aus ihr produzierten Weine "weitergibt". Das heißt: Bodentyp, Lage und Mikroklima des Weinbergs wirken sich unmittelbar auf die geschmacklichen Eigenschaften der aus dem jeweiligen Traubengut erzeugten Tropfen aus. Als besonders günstig für die Entstehung von gutem Sangioves-Wein gelten trockene, luftige Böden aus kargem Kalkgestein, weil sie den Weinen kräftige Aromen und eine feste Struktur verleihen.

Sangiovese & Super-Toskaner

Heute ist die Sangiovese-Traube eng mit großem italienischen Wein verbunden. So muss ein Chianti zu 80 % aus Sangiovese bestehen. Die restlichen 20 % dürfen aus Cabernet Sauvignon, Merlot sowie Colorino und Canaiolo bestehen. Die letzten beiden Rebsorten sind autochthone Rebsorten der Toskana. Sangiovese ist auch zu 80 % Bestandteil des Tignanello, einem so genannten Supertuscan- (oder Supertoskaner-)Wein.

Als Supertoskaner wir Wein aus der Toskana bezeichnet, der nicht nach traditionellen Methoden und mit traditionellen Rebsorten hergestellt wird. Vino Nobile di Montepulciano muss zu mindestens 70 % aus Sangiovese bestehen, für die anderen 30 % sind unter anderem Trebbiano, Malvasia, Bianca Lunga und Canaiolo zugelassen. Sortenreiner Sangiovese-Wein ist unter anderem der Brunello do Montalcino und der Morellino di Scansano.

Der berühmteste Supertuscan auf Sangiovese-Basis ist der Tignanello, der bereits Anfang der 1970er-Jahre erstmals auf den Markt kam. Er besteht zu 80 Prozent aus Sangiovese und zu 20 Prozent aus Cabernet Sauvignon und wird im Barrique ausgebaut. Ein anderer toskanischer Kultwein, der Grattamacco, enthält ebenfalls in der Hauptsache Sangiovese und nur einen kleinen Anteil Cabernet Sauvignon.

Neben solchen Cuvées, in denen der Cabernet für eine geschmackliche Abrundung sorgt, gibt es aber auch Super-Toskaner, die sortenrein aus Sangiovese bereitet werden. Die bekanntesten Vertreter dieser Kategorie sind zum Beispiel Cappanelle, Cetinaia, San Martino oder Flaccianello della Pieve.

Zugänglicher Sangiovese-Wein

Wenn Sangiovese-Trauben voll ausreifen können, ergeben sie feine, fruchtige und zugleich dichte Weine. Diese sind meist weinsäurebetont, mittelschwer und mit einem festen, aber unaufdringlichen Tanningerüst ausgestattet.

Die Tannine sind bei den meisten Sangiovese feingliedrig und weich. Da diese Rebsorte nicht so viel Gerbstoffe enthält wie manche anderen Trauben (zum Beispiel Cabernet Sauvignon oder Syrah), ist Sangiovese-Wein bis auf einige Ausnahmen nur etwa fünf bis zehn Jahre lagerfähig. Was allerdings auch einen Vorteil darstellt, denn er ist relativ schnell trinkreif und leicht zugänglich, was ihn auch für Weineinsteiger sehr geeignet macht.

Sangiovese: Aromen

Die sortentypischen Aromen von Sangiovese wirken dezent und fein: Ihre Palette reicht von fruchtigen Komponenten (Beerenfrüchte, Kirsche, Pflaume) über blumige Noten (Veilchen) bis hin zu Kräutern, Gewürzen und Nuancen von Orangenschale. Wurde der Sangiovese im Barrique ausgebaut, kommen die hierfür typischen Aromen hinzu: Vanille, Eiche, Toast, manchmal sogar Teer. Sehr lange gereifter Sangiovese kann auch Noten von Leder und Tabak entwickeln.

Sangiovese passt zu

Sangiovese-Wein erweist sich in dieser Hinsicht als idealer Partner, denn er passt hervorragend zu sehr vielen Gerichten der italienischen Küche. Aber auch mit zahlreichen Speisen aus anderen Ländern lässt sich Sangiovese prima kombinieren - vor allem mit feinwürzigen Fleischgerichten, herzhaft zubereiteten Teigwaren sowie Ragouts und Aufläufen auf Kräuter- und Gemüsebasis. Insbesondere mit Tomaten harmoniert Sangiovese wegen seiner zarten Weinsäure sehr gut.

Fruchtige, junge bis mittelalte oder auch etwas einfacher strukturierte Sangiovese-Weine passen zum Beispiel gut zu Pastagerichten mit Tomaten- bzw. Fleisch-Gemüse-Soße, während körperreiche, komplexe und elegante Vertreter dieser Rebsorte sich exzellent mit feinen Fleisch und Wildgerichten kombinieren lassen. Viele weitere Tipps, wie Sie Wein passend zum Essen kombinieren, erhalten Sie hier bei unserem Sommelier.